LichtBlick

Anläßlich Mariä Lichtmess widmen wir uns in unserer neuen Ausstellung dem Gedanken der Rückkehr des Lichtes. Dafür haben wir ein spannendes Raumkonzept mit Kunstwerken entwickelt, die aus dem Dunkel zu leuchten scheinen. Neben verschiedenen neuen Gemälden und Skulpturen erzeugt die Installation „Cosmos“ mit 1001 Tennisbällen einen LichtBlick. Wer Teil der Installation sein möchte, gerne etwas Weißes anziehen.

Samstag, 04. Februar 2023, von 14:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 05. Februar 2023, von 14:00 – 18:00 Uhr
Galerie Paulo de Brito · Bahnhofstraße 3 · 82319 Starnberg

Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Maria Rosina Lamp & Paulo de Brito

Die Ausstellung kann im Februar nach Vereinbarung besucht werden.
0172-8443506     0176-20140211
maria-lamp.de     paulo-de-brito-art-starnberg.de

Abschlusspräsentation des Starnberger Kunstpreises 2022

Der Kunstverein Starnberg e.V. (vormals DIE ROSENINSEL) gratuliert Frau Birgit Rörig, unserem Vereinsmitglied, ganz herzlich zum dritten Preis. Zum zweiten Mal nach 2017 hat sie nun diesen dritten Preis erhalten, was uns sehr für sie freut.

Begründung der Jury: „Eine samtige, fein nuancierte Farbigkeit ist bildbestimmend für die Arbeiten von Birgit Röhrig. Die fein ziselierten, eingebetteten Elemente und stark grafischen Akzente bilden dazu einen spannungsvollen Gegensatz. Die Rätselhaftigkeit und Tiefgründigkeit der Bilder wirkt meditativ und hinterlässt den Betrachter nachdenklich“.

Insgesamt 69 Künstlerinnen und Künstler mit Lebensmittelpunkt im Landkreis Starnberg oder in den Anliegergemeinden des Starnberger Sees hatten sich für den Starnberger Kunstpreis für Malerei, den die Stadt Starnberg seit 1989 alle zwei Jahre vergibt, beworben. Die Entscheidungsfindung ist für die Jury während ihrer 6-stündigen Sitzung nicht einfach gewesen. Zweite Bürgermeisterin Angelika Kammerl gratulierte den drei Kunstpreisträgerinnen der Stadt Starnberg von Herzen: „Sie, liebe Künstlerinnen und Künstler, sind es uns wert. Wir wollen unsere Kunstpreisträger als künstlerische Persönlichkeit sowie Ihre Werke auszeichnen, Ihnen als Stadt Unterstützung geben und damit Chancen eröffnen.“

14 Künstler unseres Kunstvereines haben mit ihren Werken teilgenommen: Wolfgang Blöckner, Paulo de Brito, Annette Emrich, Simone Hübner, Heide Geiser, Christine Johne, Monika Schäfer-Lüders, Maria Rosina Lamp, Christiane Rausch, Birgit Rörig, Matthias Schilling, Sabina Schrenker, Andrea Silberhorn-Piller, Ingrid Stammler.

In der Abschlusspräsentation sind neben den Gewinnerbildern auch alle weiteren Wettbewerbsbilder zu sehen.
Diese findet vom 26. November bis 11. Dezember 2022 im Museum Starnberger See während der Öffnungszeiten statt.

Der Eintritt ist frei

Öffnungszeiten:

  • Montag: geschlossen
  • Di. – So.: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Marlene Amort

Marlene Amort zeigt ihre neuen Werke in der Galerie Indi Herbst am Kirchplatz in Starnberg. Die Künstlerin lädt alle sehr herzlich zur Vernissage am Donnerstag, den 2. Juni 2022 um 17:30 bis 20:00 Uhr ein und freut sich auf Euren Besuch.
Die Ausstellung geht bis zum Sonntag, den 12.06.22, täglich ab 11:30 bis 18:00 Uhr / donnerstags Artnight bis 20:00 Uhr.

AKTion

Die Aktzeichengruppe des Kulturvereins Berg e.V. lädt zur Ausstellung AKTion in den Marstall am See, Mühlgasse 7, 82335 Berg, ein. Gezeigt werden Zeichnungen, Skulpturen und Malereien rund um den Akt.
Vier Mitglieder des Kunstvereines DIE ROSENINSEL sind mit dabei:
Sabine Beck, Caroli Dienst, Maria Rosina Lamp, Matthias Schilling.
Die Vernissage findet am Freitag, den 1. April 2022, um 19:00 Uhr, statt.
Die Ausstellung ist geöffnet:
Samstag, 2. April 2022, von 14:00 bis 19:00 Uhr
Sonntag, 3. April 2022, von 11:00 bis 18:00 Uhr.
Am Samstag findet um 15:00 Uhr ein Interview mit dem professionellen Aktmodell Tanja Wilking statt.
Ukraine-Spendenaktion: Im Rahmen der Vernissage und der Ausstellung werden Werke in Postkartenformat verkauft, der Erlös wird für die Ukraine gespendet.
Zum Zeitpunkt der Veranstaltung gelten die dann aktuellen Coronaregelungen.

Freiraum

Liebe Freunde und Kunstinteressierte,

in der kommenden Ausstellung beschäftigen wir uns mit Freiräumen.
In der Umsetzung des Themas schaffen für wir uns selbst einen Freiraum, in dem alles zugelassen ist. Wir nutzen die Freiheit in der Kunst um spielerisch dem Thema näher zu kommen. Zu sehen gibt es Malerei, Collagen und Objekte.

Mit großer Freude am kreativen Prozess laden wir Sie / Euch herzlich ein.

Do/Fr von 15:00 – 19:00 Uhr
Sa/So von 11:00 – 19:00 Uhr

05.-11. Nov. Jahresausstellung mit Thema “Paradies”

Das Thema der diesjährigen Jahresausstellung lautet Paradies.
Der Begriff Paradeisos taucht erstmals im Dialog Der Ökonom des griechischen Philosophen Xenophon auf. Darin diskutiert dieser die politischen und wirtschaftlichen Vorzüge des persischen Königs. Dieser König lässt in allen Ländern, die er beherrscht, Orchideenhaine und umgrenzte Parks anlegen, die Xenophon Paradeisos nennt. Auf diese Weise fand der Begriff für die Idee vom Garten Eden Eingang in die griechische Übersetzung der Bibel.

Die Rede vom Paradies ist alt. Fast alle Weltreligionen und Hochkulturen haben eine und überliefern sie in Texten. Das Paradies – sei es in den religiösen, mythischen oder prosaischen Texten – ist damit wesentlich älter als die christliche Vorstellung. Man verbindet damit das Bild eines friedlichen Ortes, meistens einem Garten, in dem Menschen und Tiere harmonisch und sorgenfrei miteinander zusammenleben. Über allem wacht eine greifbare Macht und achtet auf die Erfüllung aller lebenswichtigen Bedürfnisse seiner Bewohner. Insofern weckt der Begriff Paradies Visionen von sprudelnden Quellen und unerschöpflichem Pflanzenreichtum.

Was kann das Thema Paradies für einen Künstler bedeuteten? Schaut man sich vergangene Kunstepochen an, dann finden sich viele Kunstwerke, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Das Paradies war durch alle Zeiten ein sehr beliebtes Motiv. Lucas Cranachs Darstellung des christlichen Garten Edens (1530) wurde ein Vorbild für viele Künstler. Gleiches gilt für Pieter Bruegels Schlaraffenland (1567). Giorgione erweckte in seinem Ländlichen Konzert (1505-10) das arkadische Schäferidyll. Und Claude Manet gab einen ironisch, kritischen Kommentar zum bürgerlichen Selbstverständnis in seinem berühmten Bild Das Frühstück im Freien (1863). Ab dem 19. Jahrhundert wurde das Paradies zunehmend etwas, das man in der Ferne und in fremden Kulturen finden konnte. So verdeutlichen beispielsweise Eugene Delacroix das magische Morgenland und Paul Gauguin den Südseetraum Tahitis.

Diese ortsgebundene Vorstellung reicht bis in unsere säkularisierte und aufgeklärte Zeit. Ganz banal gesagt: Wir reden vom Heimwerker-, Steuer- oder Ferienparadies und holen damit den Begriff in die Welt des Konsums und der Werbung. Die heutigen Paradiese sind käuflich. Wir können sie besuchen und nach unseren persönlichen Bedürfnissen einrichten. Die mystischen Paradiese – sei es ein Garten Eden, das Schlaraffenland oder Arkadien – liegen weit entfernt in der Vergangenheit oder im Jenseits. Zwischen den Mythen und den realen Paradiesen unserer Zeit herrscht ein deutlicher Unterschied. Diese Fallhöhe bewirkt, dass uns heute die Rede vom Paradies als naiv und langweilig erscheint.

Die Haltung zum Paradies hat sich heute verändert. Grundsätzlich findet man die Vorstellung vom Paradies immer noch gut und erstrebenswert. Aber sich gerade im Angesicht von Flüchtlingsströmen, Umweltzerstörung, Burnout, Weltwirtschaft und politischen Manövern damit auseinanderzusetzen, fällt schwer. Das macht die Thematik für die Kunst hoch aktuell. Denn nur hier kann man sich mit diesem Zwiespalt beschäftigten, den das Paradies damals und heute erweckt. Und nur hier kann man dem Gefühl des Verlusts sowie der Sehnsucht nach einem Ort des Glücks und der Harmonie mit sich und der Umwelt ein Gesicht geben.

Der Kunstverein DIE ROSENINSEL freut sich, die Auseinandersetzung mit diesem facettenreichen Thema in seiner aktuellen Jahresausstellung präsentieren zu können.

(Textbeitrag von Vivien Rathjen M.A.)